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Wolfgang
Lüttgens
Die Gesänge

4.03. - 6.05.2007

Haus Kemnade

 



 


Wolfgang Lüttgens
Die Gesänge

Für die Installation Die Gesänge verwendet Lüttgens schmale, schwarze Carbonbänder, wie sie beim Schreiben mit der Schreibmaschine vor noch nicht allzu lang zurückliegender Zeit massenhaft Verwendung fanden. Federleicht, leise vom Luftzug bewegt, fluten die Schriftbänder von der Decke herab und verbinden sich zu einer von Schatten und Lichtreflexen belebten Zeichnung im Raum. Mit dem Wechsel von Verdichtung und Öffnung definieren sie den Raum in Abhängigkeit vom jeweiligen Standort des Betrachters ständig neu.

Die verwendeten Bänder sind allesamt benutzt. Sie bewahren als Negativform die lückenlos aneinandergereihten Buchstaben eines verlorenen Textes. Diese Spur des Schreibens läßt den geschriebenen Text, die Odyssee Homers, rekonstruierbar werden. Gleichwohl sind es immer nur kurze Ausschnitte, die als Fragmente der umfangreichen Erzählung dem Auge des Betrachters zugänglich sind. Von der ursprünglichen Information bleiben nur Restbestände in Form minimaler Anhaltspunkte zurück, an denen sich Erinnerung und Imagination festmachen.

 

Biografie:

1957

Geboren in Köln

1979-80

Studium der Kunst- und Sozialwissenschaften an der GH-Duisburg

1980-86

Studium an der FH-Aachen Malerei: Prof Ijewski, Zeichnung: Prof. Knipp, Fotografie: Prof. Schürmann

 

Lebt und arbeitet in Köln

www.wolfgang-luettgens.de

Einzelausstellungen (Auswahl):

1998

Zwischenzeitlich, Klarastr. 22, Köln

Fotografische Arbeiten, (Internationale Photoszene) Kunsthaus Rhenania, Köln

1999

In Sicht, Gothaer Kunstforum, Köln (mit Dorothee Joachim)

Arbeiten mit Fotografien, Cultur Centrale Ottenbeck, Stade

Behälter, Kunstverein Böblingen

2000

Hinter den Bildern (Arbeiten mit Fotografie), Kunstraum, Stuttgart

2002

Schichten (Arbeiten mit Fotografie), Kunstverein Region Heinsberg

2003

Raum für Kunst, Elisengalerie, Aachen

2005

was bleibt, Bezirksverwaltung Pulheim (Rathausfoyer)

C'est une rose, (Paulin/Cient lieux d'art) Solre le Chateau, Frankreich

2006

Kunstverein Brühl

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):

1986

deutsche Landschaft heute, Neuer Berliner Kunstverein

Die anderen Zehn, Neuer Aachener Kunstverein, Aachen

1987

Ausstellung Wilhelm-Morgener-Stipendium, Soest

Nationale der Zeichnung, Augsburger Kunstverein

Künstler in Aachen heute, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen

1992

Zwischenhalt, 6 Künstler im Bundesbahnausbesserungswerk Köln

1994

Märkisches Stipendium, Städtische Galerie Lüdenscheid

1995

Köln-Kunst 4, Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln

1996

watt ihr volt, Alsdorfer Kunstverein, Alsdorf

1997

3Privat, Köln

2000

Zeiträume, Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch-Gladbach

Attraktor Fotografie, (internationale Photoszene Köln) Köln

Eight days a week, Croxteth Hall, Liverpool

2001

blick/wechsel/blick, Neuer Kunstverein Aschaffenburg e.V.

blick/wechsel/blick, Kunstfabrik Groß-Gerau

2002

Collaboration, Liverpool

Floor 1, Köln (Ausstellungsprojekt), Köln

Paszport, Bergisch-Gladbach (Kulturhaus Zander)

2003

Interface, Kooperative K, Hagen

Baltische Biennale, Stetin, Polen

2004

Passion (Kunstpreis Weldebräu), Sparkasse Schwetzingen

Jahresgaben 2004, Kunstverein Frechen

2005

Kunstverein Region Heinsberg

Ausstellungseröffnung: Sonntag 04.03.2007, 12 Uhr
Es spricht Sabine Müller.


Ausstellungsraum
Haus Kemnade
An der Kemnade 10
45527 Hattingen
Tel. 02324 – 30268

Anfahrt:
A 43, Abfahrt Witten-Herbede, Richtung Hattingen

Öffnungszeiten:
Di. – So. 11 – 17 Uhr (1.November - 30.April)
Di. – So. 12 – 18 Uhr (1.Mai - 31.Oktober)


Zum Nachlesen
Eröffnungsrede von Sabine Müller (PDF)

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