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Wolfgang Lüttgens
Die Gesänge
Für die Installation Die Gesänge verwendet Lüttgens schmale, schwarze Carbonbänder,
wie sie beim Schreiben mit der Schreibmaschine vor noch nicht allzu lang zurückliegender
Zeit massenhaft Verwendung fanden. Federleicht, leise vom Luftzug bewegt, fluten die
Schriftbänder von der Decke herab und verbinden sich zu einer von Schatten und
Lichtreflexen belebten Zeichnung im Raum. Mit dem Wechsel von Verdichtung und
Öffnung definieren sie den Raum in Abhängigkeit vom jeweiligen Standort des Betrachters
ständig neu.
Die verwendeten Bänder sind allesamt benutzt. Sie bewahren als Negativform die
lückenlos aneinandergereihten Buchstaben eines verlorenen Textes. Diese Spur des
Schreibens läßt den geschriebenen Text, die Odyssee Homers, rekonstruierbar werden.
Gleichwohl sind es immer nur kurze Ausschnitte, die als Fragmente der umfangreichen
Erzählung dem Auge des Betrachters zugänglich sind. Von der ursprünglichen Information
bleiben nur Restbestände in Form minimaler Anhaltspunkte zurück, an denen sich
Erinnerung und Imagination festmachen.
Biografie:
| 1957 |
Geboren in Köln
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| 1979-80 |
Studium der Kunst- und Sozialwissenschaften an der
GH-Duisburg
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| 1980-86 |
Studium an der FH-Aachen Malerei: Prof Ijewski,
Zeichnung: Prof. Knipp, Fotografie: Prof. Schürmann
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Lebt und arbeitet in Köln
www.wolfgang-luettgens.de
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Einzelausstellungen (Auswahl):
| 1998 |
Zwischenzeitlich, Klarastr. 22, Köln
Fotografische Arbeiten, (Internationale Photoszene) Kunsthaus Rhenania, Köln
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| 1999 |
In Sicht, Gothaer Kunstforum, Köln (mit Dorothee Joachim)
Arbeiten mit Fotografien, Cultur Centrale Ottenbeck, Stade
Behälter, Kunstverein Böblingen
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| 2000 |
Hinter den Bildern (Arbeiten mit Fotografie), Kunstraum, Stuttgart
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| 2002 |
Schichten (Arbeiten mit Fotografie), Kunstverein Region Heinsberg
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| 2003 |
Raum für Kunst, Elisengalerie, Aachen
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| 2005 |
was bleibt, Bezirksverwaltung Pulheim (Rathausfoyer)
C'est une rose, (Paulin/Cient lieux d'art) Solre le Chateau, Frankreich
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| 2006 |
Kunstverein Brühl
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Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):
| 1986 |
deutsche Landschaft heute, Neuer Berliner Kunstverein
Die anderen Zehn, Neuer Aachener Kunstverein, Aachen
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| 1987 |
Ausstellung Wilhelm-Morgener-Stipendium, Soest
Nationale der Zeichnung, Augsburger Kunstverein
Künstler in Aachen heute, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen
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| 1992 |
Zwischenhalt, 6 Künstler im Bundesbahnausbesserungswerk Köln
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| 1994 |
Märkisches Stipendium, Städtische Galerie Lüdenscheid
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| 1995 |
Köln-Kunst 4, Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln
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| 1996 |
watt ihr volt, Alsdorfer Kunstverein, Alsdorf
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| 1997 |
3Privat, Köln
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| 2000 |
Zeiträume, Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch-Gladbach
Attraktor Fotografie, (internationale Photoszene Köln) Köln
Eight days a week, Croxteth Hall, Liverpool
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| 2001 |
blick/wechsel/blick, Neuer Kunstverein Aschaffenburg e.V.
blick/wechsel/blick, Kunstfabrik Groß-Gerau
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| 2002 |
Collaboration, Liverpool
Floor 1, Köln (Ausstellungsprojekt), Köln
Paszport, Bergisch-Gladbach (Kulturhaus Zander)
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| 2003 |
Interface, Kooperative K, Hagen
Baltische Biennale, Stetin, Polen
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| 2004 |
Passion (Kunstpreis Weldebräu), Sparkasse Schwetzingen
Jahresgaben 2004, Kunstverein Frechen
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| 2005 |
Kunstverein Region Heinsberg
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Ausstellungseröffnung: Sonntag 04.03.2007,
12 Uhr
Es spricht Sabine Müller.
Ausstellungsraum
Haus Kemnade
An der Kemnade 10
45527 Hattingen
Tel. 02324 – 30268
Anfahrt:
A 43, Abfahrt Witten-Herbede, Richtung Hattingen
Öffnungszeiten:
Di. – So. 11 – 17 Uhr (1.November - 30.April)
Di. – So. 12 – 18 Uhr (1.Mai - 31.Oktober)
Zum Nachlesen
Eröffnungsrede von Sabine Müller (PDF)
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