Archiv: Reise

Staatsgalerie Stuttgart, Eingang der Neuen Staatsgalerie, © Mussklprozz, Wikipedia, 2004

21.4. bis 22.4.2012

Stuttgart und Frankfurt

Turner, Monet, Twombly, Lorrain, Munch

Unsere Fahrt zu wichtigen Kunstausstellungen, die wir diesmal in Kooperation mit der evangelischen Stadtakademie durchführen, führt uns nach Stuttgart zu Turner – Monet – Twombly in der Staatsgalerie und nach Frankfurt zu Claude Lorrain im Städel sowie Edvard Munch in der Schirn Kunsthalle. Kunsthistorisch werden wir von Eva Maria Schöning M.A. und Dr. Hartmut Schroeter betreut.

Turner - Monet - Twombly

In Zusammenarbeit mit dem Moderna Museet Stockholm sowie der Tate Liverpool präsentiert die STAATSGALERIE STUTTGART eine Ausstellung zu drei wegweisenden Malern der letzten zwei Jahrhunderte: J.M.W. Turner, Claude Monet und Cy Twombly. Das Spätwerk der drei Künstler steht im Mittelpunkt der Ausstellung, die nicht nur kunsthistorische Verwandschaften, sondern auch gemeinsame Merkmale und Motivationen aufzeigt. Zudem bietet die Ausstellung die Gelegenheit, Turner und Monet aus dem Horizont der Gegenwartskunst zu betrachten.

Claude Lorrain - Die verzauberte Landschaft

"Im Claude Lorrain erklärt sich die Natur für ewig", so begeisterte sich Johann Wolfgang von Goethe 1818 für die Landschaftsbilder des französischen Barockmalers Claude Lorrain. Dessen idealisierte, zeitlose Landschaften hätten "die höchste Wahrheit, aber keine Spur von Wirklichkeit", so der Dichterfürst und Deutschlands bekanntester "Grand Tourist". Ab 3. Februar 2012 wird das STÄDEL MUSEUM FRANKFURT 130 Werke aus allen Schaffensphasen von Claude Lorrain (um 1600 oder 1604/05–1682) zeigen, darunter 13 Gemälde sowie zahlreiche Zeichnungen und Druckgrafiken. Die in Kooperation mit dem Ashmolean Museum in Oxford entstandene Ausstellung "Claude Lorrain. Die verzauberte Landschaft” stellt das Werk des bedeutendsten Landschaftsmalers des 17. Jahrhunderts erstmals seit fast 30 Jahren in Deutschland in einer monografischen Ausstellung vor.

Edvard Munch - Der verzauberte Blick

Ist Edvard Munch für Sie ein Künstler des 20. Jahrhunderts? Wenn nicht, können Sie ihn jetzt in der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT aus einer zeitgenössischen Perspektive betrachten. Die Ausstellung nimmt Sie auf eine spannende Reise in 12 Etappen mit. Ein Teil der über 140 Gemälde, Fotografien, Stiche, Zeichnungen, Skulpturen und Filme war in Deutschland noch nie zuvor zu sehen.
Es geht nicht um den Einzelgänger, als der Edvard Munch gerne dargestellt wird. Oder um den vom Schicksal geschlagenen Künstler, der sich nur mit seiner Innenwelt beschäftigt. Während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts reist Munch durch Europas Metropolen, ist gern gesehener Gast in den Künstlerzirkeln. Er beschäftigt sich intensiv mit den neuen Medien seiner Zeit, fotografiert und filmt selbst. Erstmals wird diese Auseinandersetzung Munchs mit modernen Aufnahmetechniken oder zeitgenössischen Bühnenbildern in den Fokus der Aufmerksamkeit gestellt. Seine Werke lassen erkennen, in welchem Maß er spezifisch fotografische oder filmische Bau- und Erzählformen, Posen und selbst Effekte in seine Malerei übernimmt.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou Musée National d’Art Moderne in Paris und dem Munch Museet in Oslo.

Genauere Informationen erhalten Sie von
Peter Thommes
Telefon 0234-799001
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